Was ist alternative bedarfsorientierte Betreuung?

Um Arbeits- und Gesundheitsschutz im Unternehmen sinnvoll und gesetzeskonform durchzuführen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten haben dabei zwei Möglichkeiten zur Auswahl: Die Regelbetreuung und die alternative bedarfsorientierte Betreuung.

Bei letzterer Variante trägt der Arbeitgeber die Eigenverantwortung für den Gesundheitsschutz der Mitarbeiter. Im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften hat er Entscheidungen in der Hand. Dazu muss der Arbeitgeber eine Unternehmerschulung absolviert werden, dessen Kenntnisse als fünf Jahre aufgefrischt werden muss. Passiert das nicht, muss das Unternehmen zur Regelbetreuung wechseln.

In der Schulung lernt der Unternehmer zu den Themen Arbeitsmedizin und Sicherheit und führt anschließend Aufgaben wie die Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung selbstständig durch. Externe Personen, wie eine Fachkraft für Arbeitssicherheit und Arbeitsmediziner sind nicht nötig. Das macht dieses Betreuungsmodell flexibler und kostengünstiger als die Regelbetreuung.