Was ist ein Arbeitsunfall?

Als Arbeitsunfall definiert man einen Unfall, den ein Beschäftigter während der Arbeitszeit im Unternehmen erleidet. Um den Unfallbegriff zu erfüllen muss ein „von außen auf den Körper einwirkendes“ Ereignis gegeben sein – zum Beispiel ein Stromschlag, Verletzungen durch Maschinen oder herabstürzende Bauteile. Nimmt der Körper während der Arbeitszeit einen Schaden, die ohne äußeres Ereignis auftreten und eine Krankheit als Ursache haben, sind nicht als Arbeitsunfall anzuerkennen. Krankheiten, die jedoch durch psychische und physische Belastungen auf der Arbeit hervorgerufen werden, zählen als Arbeitsunfall.

Das ist jedoch nicht nur auf Arbeitnehmer beschränkt und gilt auch zum Beispiel für Schüler oder Studierende an ihrer Schule. Ist ein Arbeitsunfall geschehen, so ist die betroffene Person versichert und hat Anspruch auf Erste Hilfe und anschließende Versorgung. Versicherungstechnisch wird nicht unterschieden – ein Unfall eines Arbeitsnehmers im Betrieb oder eine Verletzung einer Schülerin während des Unterrichts oder der Pause gelten als Arbeitsunfall. Sogar Personen, die ehrenamtliche Tätigkeiten ausführen oder solche, die nach einem Unfall zufällig am Ort sind und Erste Hilfe leisten, sind versichert.

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